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Ein Jahr mit Laudato si’

Das Schreiben „Laudato si“ trägt den Untertitel: „Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ und umfasst rund 220 Seiten. Zum ersten Mal stellt ein Papst damit ökologische Fragen in den Mittelpunkt eines so verbindlichen Dokuments. Die in der Enzyklika dargelegte Thematik ist hochaktuell und dringlich – immer noch – immer mehr!

Die Journalistin Christiane Florin, die eine Einführung in die deutsche Übersetzung von „Laudato si“ verfasst hat, schreibt darin folgendes: „Das ‚Evangelium der Schöpfung‘ durchzieht der Gedanke, dass der Mensch nicht die Rolle des Schöpfers anstreben darf. Damit würde er sich eine Macht anmassen, die ihm nicht zusteht. Das ist bekannt. Neu aber ist die Aussage: Wer auf Kosten anderer lebt, wer nur herrschen, aber nicht mit der Menschheitsfamilie teilen will, kann sich nicht Christ nennen.“

Punktuell möchten wir in den kommenden Monaten einige Texte und Impulse aus „Laudato si“ in unser Pfarreileben einbinden und uns bewusst mit der Umwelt-Enzyklika auseinandersetzen. So wird beispielsweise der Blog auf unserer Homepage einmal im Monat einem Abschnitt von „Laudato si“ gewidmet sein. Die Thematik wird auch in den Religionsunterricht der Schule einfliessen. Einzelne Gottesdienste und Pfarreianlässe werden von „Laudato si“ geprägt sein und vieles mehr. Lassen wir uns überraschen!

Flurina Cavegn-Tomaschett, Pastoralassistentin

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