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Fronleichnam 4. Juni Sontgilcrest 4 da zercladur

Am zweiten Donnerstag nach Pfingsten feiert die katholische Kirche das Fest Fronleichnam. Der Name bedeutet übersetzt so viel wie «Fest des  Leibes und Blutes Christi». Er leitet sich ab aus dem Althochdeutschen. Dabei steht «vron» für «Herr» und «licham» für «Leib».

Mit dem Fest erinnert die katholische Kirche an die Gegenwart Jesu im Sakrament der Eucharistie.

In Prozessionen werden Monstranzen mit der als Leib Christi verehrten Hostie durch die Strassen getragen.

Das Fest geht zurück auf eine Vision der Augustiner-Nonne Juliana von Lüttich im Jahr 1209; sie wurde später heiliggesprochen. Mit einer Prozession wurde Fronleichnam erstmals in den 1270er-Jahren in Köln begangen.

In der Reformation entwickelte sich das Fest zu einem konfessionsscheidenden Merkmal. Luther bezeichnete es 1527 als «allerschädlichstes Jahresfest», dem die biblische Grundlegung fehle.

Der Gegensatz hat sich inzwischen abgeschwächt. Die heutige Sinngebung des Festes geht vom Bild des wandernden Gottesvolkes aus, dessen Mitte Christus ist, das „Brot des Leben“.

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