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Blog

Herbstzeit

Die letzten Blumen verblühen, still fallen die ersten Blätter zu Boden, es wird kahl. Stellen wir uns einen warmen, sonnigen Herbsttag vor. Wir gehen auf einer Waldwiese spazieren und fangen die letzten warmen Sonnenstrahlen ein. Wir schauen uns um, die Blätter der Bäume haben sich verfärbt.

Neugier – Aufmerksamkeit – Interesse

Wenn ich in diesen Tagen unterwegs bin durch Wiesen und Felder, treffe ich immer wieder auf Gruppen grasender Kühe. Dabei fällt mir auf: Kühe sind neugierig, aufmerksam und interessiert, was um sie herum geschieht.

Laudato si’ und die Ozeane

Nicht zu fassen, dass die Meere 70% des gesamten Sauerstoffbedarfs produzieren! Da kommen wir nicht drum herum, zu solch einem kostbaren System Sorge zu tragen. Dafür kann auch ich, die ich in den Bündner Bergen lebe, etwas tun!

Schei vegnir ils affons tier mei!
Buca impedi els (Mc 10,14)

In affon pretenda carezia. El di atgnamein a nus carschi: Sch’ei duei dar enzatgei orda mei, lu hagies bugen mei.

Schweigen? Unmöglich!

Kann man denn heute noch von "Mission" sprechen? Sobald dieses Wort im Zusammenhang mit der Religion zur Sprache kommt, wird es für manche zum "Unwort".

Willst du schon kommen, du goldener Herbst?

Ja, er kommt, ob wir wollen oder nicht! In diesen Tagen beginnt die dritte Jahreszeit, der Herbst. Dieses Jahr ist es am 22. September. Der kalendarische bzw. astronomische Herbstanfang ist, wenn die Sonne auf ihrer Bahn senkrecht auf dem Äquator steht. Man spricht dann auch von der Tagundnachtgleiche.

Pflicht oder Pflege?

Der Begriff der «Sonntagspflicht» hat mich schon immer gestört. Damit gemeint ist, dass jede getaufte Person verpflichtet ist, am Sonntag den Gottesdienst zu besuchen. „Pflicht“ – das tönt in meinen Ohren nach Zwang, nach einem Muss. Viel lieber spreche ich von einer «Sonntagseinladung». Jesus lädt uns ein, seinen Tag mit ihm zu feiern – eine Einladung, die dem Leben dient.

Jeu sesevel en in caffè a Glion

Jeu sesevel en in caffè a Glion cu jeu hai viu ils emprems maletgs dils sgrataneblas en fiug. Jeu audel aunc oz la musica che ha adina puspei accumpignau quels maletgs da terrur: Only Time dad Enya.

Ein Jahr mit Laudato si’

Es sind bereits sechs Jahre her, dass Papst Franziskus die Umwelt-Enzyklika "Laudato si" publiziert hat. Bei einer Enzyklika handelt es sich jeweils um ein Lehrschreiben, in dem der Papst wichtige Aspekte des Glaubens darlegt.

Entscheidung – Freiheit – Toleranz

Früher gab es weniger grosse Diskussionen über menschliche und moralische Werte, über Religion und auch über den Kirchgang. Man lebte in einer eher geschlossenen Gesellschaft, man wusste, was zu tun ist, da die soziale Kontrolle recht gross war.

Das neue Evangelium

Im Zusammenhang mit dem Ilanzer Sommer, ein Forum für Friedenskultur, besuchte ich im Cinema sil Plaz den Film „Das neue Evangelium“. Ich hatte davor bereits einiges über den Film gehört und gelesen. Unter anderem auch davon, dass der Jesus-Darsteller muslimischen Glaubens ist. Ich war gespannt!

Die Sonne

Die Sonne macht den Sommer. Doch dieses Jahr scheint sie zumindest bei uns Pause zu machen. Dabei wünschen sich viele für die Sommerzeit möglichst sonnige Tage, um Licht und Wärme zu tanken für die kalte und dunkle Jahreszeit.

Nutriment per tgierp ed olma

Essas vus gia stai en vacanzas ni haveis per ensenn dad ir? Selegreis vus era adina puspei da schar gustar las spisas e tratgas da quella tiara, nua che vus sesanfleis en vacanzas? Schar gustar enzatgei ch’ei dat forsa buc tier nus, schar gustar la cuschina regiunala e tratgas nunenconuschentas? Il seser ensemen e magliar ei ina part fetg impurtonta pil carstgaun. E ton meglier, sche la spisa sin meisa gusta ad ins.

Bibel und Wein!

Dem Begriff „Aphorismus“ sind Sie wahrscheinlich auch schon begegnet, vielleicht ohne genau zu wissen, was damit gemeint ist. Laut dem Duden ist ein Aphorismus ein "prägnant-geistreicher, in sich geschlossener Sinnspruch, der eine Erkenntnis, Erfahrung, Lebensweisheit vermittelt". Er darf nicht einem Sprichwort gleichgesetzt werden, da der Aphorismus immer einen bestimmten Autor hat, das Sprichwort jedoch eine allgemeine Lebensweisheit oder Erfahrung ausdrückt.

Adieu!

Seit der Pandemie bin ich oft unsicher, wie ich mein Gegenüber begrüssen oder verabschieden soll. Händedruck soll vermieden werden, Küsschen rechts und links eh. Die Alternative des «Ellenbögelns» finde ich kompliziert und der «Faustschlag» ist je nach Situation unangebracht. Das Händereichen fehlt mir!

Darf man über Gott Witze machen?

Wie viel Witz verträgt die Kirche, der Glaube oder Gott selbst? Auf wessen Kosten geht so ein Witz wirklich? Christen lachen nicht, sagen die einen. Keine Bibelstelle spricht ausdrücklich von einem "humorvollen Gott", meinen andere. Wie auch immer, meiner Meinung nach schadet Humor nicht, ganz im Gegenteil.

La religiun dil ballapei

Dapi treis jamnas ei nossa televisiun a casa reservada pil ballapei. Ed era en las medias eis el omnipresents, il campiunadi europeic da ballapei.

Ferien – Urlaub – vacanzas

Die Monate Juli und August sind in der Regel Ferienmonate. Es ist Sommer, die Tage sind länger und die Temperaturen steigen. Dies möchte man geniessen können.

Täglich ein Kalenderspruch

Morgens, wenn ich ins Pfarrbüro komme, habe ich so meine Rituale. Darunter befindet sich auch das Aktualisieren unseres Spruchkalenders, der– gut sichtbar für alle – im Gang aufgehängt ist.

Zatgi e negin

Nus tuts havein dus impurtonts collavuraturs. ZATGI e NEGIN. Zatgi fa ina miarda e negin ei responsabels. Zatgi e negin.

Juni / zercladur

Der Monat Juni ist genannt nach der römischen Göttin Juno. Im Lateinischen heisst dieser Monat "mensis iunius" Davon haben viele Sprachen ihre Bezeichnung des 6. Monats abgeleitet.

Veta senza aria

Igl ei buca lev da dar ina risposta positiva sin la damonda: Tgei ei quei ‚spirtus’?. Bia pli lev eis ei da descriver situaziuns nua ch’ei regia pauc ni in­summa buca spért. Per exempel: Nus tuts savein tgei ch’ina sgnocca buca spirtusa ei. Ella sa esser penibla ed ins ri silpli sfurzadamein.

Fitnesscenter – die neuen Kathedralen

Ich treibe regelmässig Sport. Zwar bin ich in keiner Disziplin besonders gut. Doch die Bewegung, vor allem diejenige an der frischen Luft, inmitten unserer wundervollen Natur, tut mir sehr gut. Andere gehen regelmässig ins Fitnesscenter, was mir auch recht sein kann.

Bitttage

So werden die drei Tage vor dem Fest Christi Himmelfahrt genannt, per romontsch «las rogaziuns» Da fanden früher und finden heute noch da und dort Flurprozessionen statt mit der Bitte um Gottes Segen für die Aussaat und für eine gute Ernte.

Meins da matg – meins da Maria

Meins da matg – meins da primavera. La natira impunda tutta forza per schar renescher nova veta. Dapertut verdeghescha e prui ei. Duront ch’jeu scrivel quels plaids mirel jeu mintgaton ord finiastra e sai contemplar in meiler en cumpleina fluriziun e vitier dattan utschals aunc in concert. In’atmosfera magnifica…

Ein Monat mit vielen M’s

Monat Mai - meins matg, Marienmonat, Muttertag - di dalla mumma… es scheint eine Zeit des Buchstaben "M" zu sein. Es scheint aber auch ein Monat des Weiblichen zu sein.

Der Auferstandene trat in ihre Mitte

Erzählungen können Wahrheiten, auch theologische Wahrheiten erschliessen. Die Evangelisten haben durch österliche Erzählungen die Wahrheit der Auferstehung kundgetan. Die österlichen Erfahrungsberichte verkünden: Jesus lebt, er ist wirklich auferstanden.

Zum Tod eines Jahrhundert-Theologen

Unter diesem Titel veröffentlichte die Bündner Presse einen umfassenden Artikel zum Tod von Hans Küng. Der Schweizer Theologe starb im hohen Alter am 6. April 2021 in Tübingen, wo er über Jahrzehnte lebte und wirkte.

Die Botschaft der Osterkerze 2021 in Ilanz

Die «Wüste» begleitet wie ein Leitfaden das Kirchenjahr 2020/21 unserer Pfarrei. Dieses Motto hat mich auch zur Gestaltung der diesjährigen Osterkerze inspiriert.

Neues Leben aus dem Grab heraus

Es riecht zurzeit nach Frühling. Da und dort zeigt sich schon ein grünes Hälmchen am Wegrand. Die Vögel zwitschern fröhlich am Morgen. Die Tage werden länger. Das Leben erwacht langsam. Ja, der Frühling meldet sich, auch wenn es noch einmal unwirtlich werden kann. Aber wie heisst es: "Märzen-Schnee, tut nicht weh!"

Training für die Seele

Die Trainingszentren und Fitnessstudios haben bereits seit Wochen geschlossen. Trotzdem sind wir am Trainieren. Wir – eine Gruppe von 7 Personen aus den Pfarreien Ilanz und Sagogn - haben uns vorgenommen, dies während der Fastenzeit gemeinsam zu tun.

Wir haben endlich einen Bischof von Chur

Die Ernennung von Joseph Maria Bonnemain durch Papst Franziskus zum Bischof von Chur hat mich sehr gefreut. Ich kenne Joseph Bonnemain seit vielen Jahren und er geniesst mein Vertrauen.

Josef ist nicht irgendwer!

Am 8. Dezember 2020 hat Papst Franziskus ein Jahr des besonderen Gedenkens an den heiligen Josef ausgerufen: Josef ist – so Papst Franziskus – ein Vorbild für alle. Wie vielen stillen Helden in der Zeit der Pandemie ist Josef ein Vorbild an Mut und Bescheidenheit, Gehorsam und Verantwortung.

Camonds ed obedientscha

Camond ei camond! Quei ei magari tiel militer aschia e provochescha la damonda: Pertgei duei jeu far quei? Ins damonda aschia, cu ins vesa buc il senn d’ina pretensiun.

Der Hl. Valentin und seine Kontoführung

Man kann sie nicht umgehen, die Werbungen um den Valentinstag. Sie wollen daran erinnern, dass – wenn man die Partnerin/den Partner dann wirklich liebt – nicht vergessen soll, ihr einen Blumenstrauss oder ihm eine Schachtel Pralinen zu schenken. Ich selber habe keine grossen Sympathien für diesen Tag. Geschenke auf Befehl sind nicht so meins!
Foto: Kirchenzeitung.de

Das Kreuz über uns legen

Bereits seit einem Jahr sind die Weihwasserbehälter an den Eingängen unserer Kirchen leer. Das so vertraute Ritual, zwei Finger in das Weihwasser zu tauchen und damit uns mit einem Kreuz zu zeichnen, entfällt für viele.

Job e sia „Hiobsbotschaft“

Dapi gleiti in onn vivin nus tuts en in grev temps, in temps da pandemia. Mintga di udin nus novitads che san e fan magari tema. Mintgina e mintgin da nus ei periclitaus da vegnir infectaus cul virus Covid 19. Forsa essas vus sezs gia pertuccai ni che vus enconuschis talas e talas.

Segensreiche Tage

In den ersten Tages des Monates Februar werden wir reich beschenkt - mit Gottes Segen

Jessas, Maria und Josef

So lautet der Titel eines Buches, dessen Lektüre mich zurzeit fesselt. Geschrieben ist es von Rainer Maria Schiessler, Pfarrer einer der grössten Gemeinden in der Münchner Innenstadt. Er, der wie ich jahrzehntelang in der Pfarreiarbeit steht und somit den Wandel in der Gesellschaft und im kirchlichen Alltag miterlebt, spricht mir aus dem Herzen.

Vegni e mirei!

"Mirei il tschut da Diu", di Gion egl evangeli dalla dumengia vargada (Gn 1,35-42). Dus da ses giuvnals han udiu quei ed ein suandai Jesus. “Rabbi, nua stas ti?” “Vegni e mirei!”, ha Jesus detg.

20 * C + M + B + 21

Caspar, Melchior und Balthasar. So werden, gemäss Brauchtum, die Heiligen Drei Könige genannt. Ihre Anfangsbuchstaben CMB stehen auf der Segensinschrift unserer Häuser und Wohnungen, die beim Besuch der Sternsinger angebracht werden.

Buca mo in „annus horribilis“ – era in „annus domini“

Tgi vess sminau avon in onn che 2020 prendi in tal decuors? Igl onn actual va viaden ellas annalas sco onn dalla pandemia. Savens vegn el numnaus "annus horribilis", denton jeu sun dil meini ch'el seigi, malgrad la pandemia, era in "annus domini".
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