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Spuren im Monat August

Die langandauernde Hitzeperiode hinterlässt Spuren in der Natur, bei Tier und Mensch. Es herrscht eine aussergewöhnliche Trockenheit, die Wald, Wiesen und Alpen in Mitleidenschaft zieht. Als Folge des fehlenden Wassers verdorrt das Gras, das den Tieren die nötige Nahrung bereitet. Sträucher und Bäume können kein Wasser aus der Erde beziehen und verlieren frühzeitig Blätter und Nadeln. Viele von uns sehnen sich nach den ausgedehnten Hitzewochen nach ein Paar Regentagen, die uns Abkühlung und Erfrischung bringen.

Ja, wenn das Wasser fehlt, verkümmert das Leben. Alles Lebendige, Menschen, Tiere und die Natur können nur dank des Wassers überleben.

Die gegenwärtige Trockenheit in weiten Teilen Europas macht uns bewusst, wie kostbar und unersetzlich das Wasser ist. Wasser ist ein natürlicher Rohstoff fürs Leben, fürs Gedeihen und Wachsen, für unsere Gesundheit und unser Wohlergehen. Noch haben wir in unserer Region genügend davon, um unseren Alltag zu bewältigen. An anderen Orten muss Wasser gespart werden. Und als Folge der Trockenheit breiten sich Feuerbrünste in westlichen Ländern aus und zerstören Dörfer, Wälder und Felder.

Wasser hinterlässt Spuren des Lebens und Spuren dessen, der das Leben geschaffen hat und es erhält – Spuren Gottes.

Pfarrer Alfred Cavelti

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