
Vernissagen des ökumenischen Gesangbuches «clom» in Sur- und Sutsilvan
Vernissagen des ökumenischen Gesangbuches «clom» in Sur- und Sutsilvan
In den romanischen Gemeinden der Surselva und Sutselva wird seit Jahrzehnten aus den Gesangbüchern Canzuns choralas (1965, reformiert) und Alleluja
(1982, katholisch) gesungen.
In dieser Zeit hat auch der Kirchengesang als wichtiger Teil der gottesdienstlichen Gemeinschaft Veränderungen erlebt. Diesem Umstand wollen katholische wie reformierte Kirchenregionen Rechnung tragen.
Mit der Erarbeitung eines neuen ökumenischen romanischen Gesangbuches wurden die Theologen Andri Casanova (kath.), Vrin, und Jan-Andrea Bernhard (ref.), Ilanz, beauftragt. Zudem waren viele weitere Fachkräfte (etwa 30) aus den Bereichen Musik (Gesang und Komposition), Kirche und Theologie, Geschichte sowie Linguistik eingebunden.
Nach neun Jahren Arbeit kann das neue romanische Gesangbuch «clom» den rätoromanischen Gemeinden der Surselva und Sutselva übergeben werden, dabei wurde die musikalische Tradition beider Konfessionen beachtet, gleichzeitig aber auch neue Kompositionen (u. a. in Sutsilvan), neue Texte, insbesondere auch von Frauen, aufgenommen.
Es ist ein ökumenisches Gesangbuch, gefördert von beiden Landeskirchen und dem Kanton Graubünden.
In dezentralen festlichen Pfingstgottesdiensten wird das Buch präsentiert – in Disentis, Vella, Zillis und Sagogn.
Die Projektleiter
Andri Casanova, Vrin/Kriessern
Jan-Andrea Bernhard, Strada/Ilanz
